Meisenheim ev. Kirche

Kirchenbauwerk
Name: Schlosskirche Meisenheim
Konfession: evangelisch
Baujahr: 1479-1504
Baustil: Spätgotik
Baumaterial: Sandstein
Sitzplätze: 600
Turmhöhe: 52 m
Himmelsrichtung: Osten
Fensteraussage:

Kirchenfenster von Prof. Helmut Ammann (weitere Informationen zum Künstler unter www.helmut-ammann.de)

 
Das erste Fenster links zeigt oben aus dem Schöpfungsbericht den Durchbruch des Lichts durch die Finsternis (1.Mose 1), im unteren Teil den Sündenfall und die Vertreibung aus dem Paradies (1.Mose 3).


Das zweite Fenster bringt oben den Turmbau zu Babel als Symbol menschlicher Auflehnung (1.Mose 11), unten den wasserschlagenden Mose als Zeichen des Vertrauens auf den stets gegenwärtigen Gott (2.Mose 17).

 

 

Das dritte Fenster ist Johannes dem Täufer gewidmet, dem letzten der Bußprediger und 12 Propheten (unten am Jordan) und zugleich dem Vorläufer, der (nach oben) hinweist auf "das Lamm, das die Sünde der Welt trägt" (Joh.1, 29).  

Das vierte Fenster das zentrale Mittelfenster gilt dem entscheidenden Handeln Gottes auf Golgatha, in einem einzigen Bilde über beide Fensterhälften bis ins Maßwerk hinauf wächst das hoffnungsgrüne Kreuz des Erlösers aus dem schwarzen und roten Scherben der zerrissenen und brennenden chaotischen Erde (Matth.27, 52). 

Das fünfte Fenster zeigt auf zwei Ebenen das Phänomen der Auferstehung. Im oberen Teil die himmlische Botschaft des Jünglings im weißen Kleid: "Er ist auferstanden" (Mk.16, 6), im unteren das irdische Geschehen des Ostermorgens, die dunkle Gruppe, die Frauen, das einsam blühende Bäumchen und das provozierend große, perspektivisch bewußt unmögliche, gähnende Loch des leeren Grabes mit den abgeworfenen Leintüchern, ein Bild, das von manchen Betrachtern für das bemerkenswerteste der ganzen Reihe gehalten wird.

Das sechste Fenster deutet oben in bewußter Antithese zum zweiten Bild der Nordseite (dem Babelturm) das Wirken der Gnade von oben nach unten durch das Herabsinken der Feuerzungen auf die Jünger am Pfingsttage (Apg.2) an, während der untere Teil der Bestimmung des Chores zum Abendmahlraum Rechnung tragen soll und darum hier das Gleichnis vom großen Abendmahl (Lk.14) eingefügt ist. 


Das siebte Fenster beschwört im Gedenken an das Ende aller Dinge einige Bilder aus der Apokalypse, vom verzückten Seher links unten (Offb.1, 9 ff.) über den Engel, der ihm den Meßstab reicht (Offb.11, 1), bis hoch hinauf zu den zwölf Toren und den zwölf Engeln des himmlischen Jerusalem (Offb. 21). 
      

Kirchenglocke  
Material: Gußstahl
Anzahl: 3 Glocken
Gießerei: Bochumer Verein 
Baujahr: 1387/1922
Ton-Lage: fis, e, cis
Glockenmantel: "Bis zu deinem letzten Klang töne Glocke Dankgesang unseren tapferen Söhnen allen, die fürs Vaterland gefallen, 1914 - 1918"


Kirchenorgel  
Fabrikat: Stumm-Orgel
Erbauer: Geb. Stumm
Baujahr: 1767
Register-Anzahl: 29
Pfeiffen-Anzahl: ca. 2000
Bemerkenswertes: Barockorgel
Renovierungen: 1992-1994
Registerbezeichnung:  
I. Manual: Principal 4’
Gedackt 8’
Flaut traver Discant, Flaud 4’
Quint 3’
Octav 2’
Solicinal 2’/4’
Mixtur 1’
Cromhorn 8’
Vox humana 8’
Tremulant
II. Manual: Bourdon 16’
Principal 8’
Hohlpfeif 8’
Quintathön 8’
Viol di Gamb 8’
Solicinal 8’
Octav 4’
Floet 4’
Quint 3’
Superoctav 2’
Mixtur 4f. 1’
Trompet Baß
Trompet Discant
Vox angelica Baß
Pedalwerk: Sub Baß 16’
Violon Baß 16’
Principal Baß 8’
Quint Baß 6’
Posaun 16’
Coppel

 

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