Ernst Spangenberger

"Totem Holz Leben einhauchen"
 

Holz ist eigentlich totes Material: Splint- und Kernholz eines Stamms bestehen aus hohlen Röhren, die zur Wasser- und Nährstoffversorgung der Blätter sowie als Stütze dienen. Durch Mineraleinlagerungen, Beschädigungen, Pilze und andere Umwelteinflüsse entstehen im Holz unregelmäßige Maserungen, Schattierungen und Verfärbungen, welche die Holzqualität aus der Sicht des Schreiners mindern. Aber gerade diese Unregelmäßigkeiten machen Holz für den Intarsienschneider interessant, weil er damit die verschiedenen Farbschatt-ierungen und Formen in der Natur wiedergeben kann. "Die Farbe des Holzes ist ein Gestaltungsmittel. Ich bin darüber hinaus bestrebt, auch die natürliche Maserung und Verfärbung des Holzes als Ausdrucksmittel zu nutzen und dadurch den Bildern in Anlehnung an das natürliche Vorbild Leben einzuhauchen."


"Intarsienschneiden ist wie Meditation"
Das Intarsienschneiden erfordert Konzentration. Dadurch vermittelt mir dieses Hobby Ruhe und Entspannung, Intarsienschneiden ist für mich wie Meditation. Ich schneide deshalb meine Intarsien überwiegend in den ruhigeren Wintermonaten als Ausgleich zum meist "unruhigen" Lehrerberuf. Im Sommer dagegen entspanne ich mich oft beim Angeln." Das Spektrum der Motive ist breit gefächert: Neben einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenbildern stellt er auch Landschafts-, Burgen- und Bergbaumotive, Ikonen und abstrakte Arbeiten her. Mittlerweile hat er über 200 Intarsienbilder angefertigt. Ein Teil der Bilder war schon in regionalen Ausstellungen zu sehen. Für 2003 ist eine Ausstellung in Meisenheim geplant.


"Die Technik des Intarsienschneidens"
"Eigentlich handelt es sich bei den von mir erstellten Arbeiten nicht um Intarsien sondern um Marqueterie." Bei der eigentlichen Intarsien-Technik werden verschiedenfarbige Hölzer oder andere Materialien wie Metall, Elfenbein, Schildpatt, Perlmutt usw. in massives Holz eingelegt, indem man in dem Grundholz Vertiefungen aushebt und in diese Vertiefungen andersfarbige Materialien einpasst. Diese Technik beherrschten schon die alten Ägypter. Bei der Marqueterie-Technik setzt man einzelne Furnierstückchen (das sind Platten aus Holz von ca. 0,7 mm Dicke) wie ein Puzzle zusammen und leimt sie dann auf.



Zur Person
· Geboren 1950 in Niedermoschel,
· verheiratet, 1 Kind,
· Abitur am Gymnasium an der Stadtmauer, Bad Kreuznach
· Studium an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz,
· seit 1979 Lehrer am Gymnasium am Römerkastell in
   Bad Kreuznach mit den Fächern Biologie und Erdkunde,
· seit 1995 Einrichtung und Leitung des Bergbaumuseums
   Niedermoschel,
· seit 1995 betreibt er das Intarsienschneiden als Hobby.


Ernst Spangenberger
Glastalstraße 4
67829 Reiffelbach
Tel 06753-5296

eMail ernst.spangenberger@freenet.de

Foto von Herrn Spangenberger

 

 

 

 

 

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