Als ein Kunstwerk besonderer Art gilt das Glasgemälde
in der Ostwand des Synagogensaales. Gestaltet wurde es von der israelischen Künstlerin Ruth van de
Garde-Tichauer unter Assistenz des Künstlers Karlheinz Brust, Kirn.
Den Darstellungen zugrunde
liegt das 18 Bitten-Gebet (Schemone Esre), das auch heute noch im jüdischen Kultus seine Gültigkeit
hat: 'Stoße in die große Posaune zu unserer Befreiung und richte ein Panier auf, all unsere
Verbannten zu sammeln von den vier Flügeln der Erde hin nach unserem Land.'
Auch nach neutestamentalischem
Verständnis wird der Messias am Ende der Tage seine Engel mit hellen Posaunen aussenden, um die Seinen
aus den vier Winden des Himmels zu sammeln. (Matth. 24/31; Mark.13,27).
So ist das Fenster von seiner
Aussage her, als ein jüdisches und zugleich christliches Kunstwerk zu verstehen.
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Haus der Begegnung, Glasgemälde
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